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Papier

Wie deutsche Druckereien Papiere nach Blauem Engel und FSC auswählen

Papier für Druck: Wie deutsche Druckereien Blauer Engel, RAL-UZ 72 und die FSC-Zertifizierung prüfen und welche Papiersorten Behörden erwarten.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Papier für Druck ist der größte Hebel für die Umweltbilanz einer Druckerei, noch vor Energie und Farbe.
  • Der Blaue Engel verlangt für Recyclingpapier mindestens 100 Prozent Altpapier, RAL-UZ 72 regelt die Details.
  • FSC-Zertifizierung belegt die Herkunft der Fasern, nicht den Recyclinganteil.
  • Behörden und große Unternehmen fragen Zertifikate und Prüfberichte heute standardmäßig ab.
  • Recyclingpapier erreicht bei Weißgrad und Opazität inzwischen Werte, die für die meisten Aufträge reichen.
  • Die Papierprüfung nach DIN-Normen entscheidet, ob eine Sorte auf die Maschine passt.

Papierauswahl: Umweltbilanz und Ausschussquote

Papier ist der größte Materialposten in einer Druckerei. Wer hier falsch einkauft, verliert doppelt: bei der Umweltbilanz und bei der Ausschussquote. Beides hängt enger zusammen, als viele Einkäufer annehmen.

Papierkette bis zum Druckerzeugnis

  1. Holzeinschlag oder Altpapiersammlung
  2. Zellstoff- oder Deinking-Anlage
  3. Papiermaschine
  4. Transport
  5. Bedruckung
  6. Weiterverarbeitung

Ein Blatt Papier durchläuft bis zum fertigen Druckerzeugnis eine lange Kette: Holzeinschlag oder Altpapiersammlung, Zellstoff- oder Deinking-Anlage, Papiermaschine, Transport, Bedruckung, Weiterverarbeitung. Jede Stufe verbraucht Wasser, Energie und Chemikalien. Die Wahl der Sorte entscheidet, wie lang diese Kette ist.

Für Einkäufer in öffentlichen Stellen kommt die Nachweispflicht hinzu: Sie müssen belegen, dass ökologische Kriterien berücksichtigt wurden. Das Umweltbundesamt empfiehlt dafür ausdrücklich die umweltfreundliche Beschaffung von Druckerzeugnissen mit klaren Kriterien für Papier und Druck. Druckereien müssen Papiere verarbeiten, die technisch laufen, und Zertifikate vorlegen, die der Kunde akzeptiert. Die Auswahl ist damit eine Produktionsfrage.

Der Blaue Engel (RAL-UZ 72): Anforderungen an Recyclingpapier

Der Blaue Engel ist das älteste Umweltzeichen der Welt und in Deutschland das bekannteste. Für Recyclingpapier gilt die Vergabegrundlage RAL-UZ 72. Sie legt fest, welche Anforderungen eine Papiersorte erfüllen muss, um das Zeichen tragen zu dürfen.

RAL-UZ 72 in Zahlen

  • 100 %Altpapieranteil für die meisten Produkte
  • 0Elementarchlor zugelassen
  • GrenzwerteFormaldehyd, Schwermetalle, optische Aufheller

Kern der Anforderung ist der Altpapieranteil. Für die meisten Produkte verlangt RAL-UZ 72 einen Anteil von 100 Prozent Altpapier. Ausnahmen gelten nur für wenige Sonderpapiere, etwa bestimmte Hygiene- oder Technikpapiere. Wer also ein Büropapier mit Blauem Engel kauft, kauft praktisch immer Recyclingpapier.

Hinzu kommen Grenzwerte für Schadstoffe und für den Chemikalieneinsatz. Geregelt sind unter anderem Anforderungen an die Deinking- und Bleichtechnologie. Der Einsatz von Elementarchlor ist ausgeschlossen. Auch Formaldehyd, Schwermetalle und optische Aufheller unterliegen Beschränkungen.

Für Druckereien praktisch wichtig: Der Blaue Engel gilt für das Papier, nicht automatisch für das fertige Druckerzeugnis. Es gibt zusätzlich einen Blauen Engel für Druckerzeugnisse, der die gesamte Produktion einbezieht. Wer als Druckerei mit dem Zeichen werben will, muss beide Ebenen prüfen.

Die Vergabegrundlage wird regelmäßig überarbeitet. Einkäufer sollten deshalb nicht auf eine alte Zertifikatskopie vertrauen, sondern die aktuelle Version beim RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung abfragen. Das Umweltbundesamt ist an der Entwicklung der Kriterien beteiligt und stellt Hintergrundinformationen bereit.

Was RAL-UZ 72 im Einzelnen verlangt

KriteriumAnforderungBedeutung für die Druckerei
Altpapieranteilin der Regel 100 ProzentSorte muss auf Deinking-Qualität ausgelegt sein
Bleichverfahrenchlorfrei, Elementarchlor ausgeschlossengeringere Abwasserbelastung
Formaldehydmax. 0,5 mg/lPrüfbericht anfordern
SchwermetalleBlei max. 0,25 mg/kg; Cadmium max. 0,02 mg/kg; Chrom max. 0,25 mg/kg; Kupfer max. 2,0 mg/kg; Nickel max. 0,5 mg/kg; Quecksilber max. 0,02 mg/kgPrüfberichte anfordern
Optische Aufhellernicht zulässigFarbwirkung weicht von optisch aufgehellten Sorten ab
KennzeichnungZeichen nur bei gültigem NachweisZertifikat mit Ablaufdatum kontrollieren

Die Tabelle zeigt: Es geht nicht um ein Etikett, sondern um eine Prüfkette. Wer Papier für Druck einkauft, braucht vom Lieferanten nicht nur das Zeichen, sondern die zugehörige Zertifikatsnummer und das Gültigkeitsdatum.

FSC-Zertifizierung: Herkunft und Nachweiskette im Einkauf

FSC steht für Forest Stewardship Council und regelt die Herkunft von Holzfasern. Anders als der Blaue Engel bewertet FSC nicht den Recyclinganteil, sondern die Bewirtschaftung der Wälder, aus denen die Fasern stammen.

Die drei FSC-Label im Vergleich

FSC 100

Faserherkunft
zertifizierte Wälder
Recyclinganteil
keiner
Praxis Druckerei
selten

FSC Mix

Faserherkunft
Mix aus drei Quellen
Recyclinganteil
teils recycelt
Praxis Druckerei
häufigster Fall

FSC Recycled

Faserherkunft
überwiegend Recycling
Recyclinganteil
überwiegend
Praxis Druckerei
möglich

Es gibt drei FSC-Label. FSC 100 steht für Fasern aus zertifizierten Wäldern. FSC Mix erlaubt eine Mischung aus zertifizierten, kontrollierten und recycelten Fasern. FSC Recycled verlangt, dass der überwiegende Teil der Fasern aus Recyclingmaterial stammt. Für Druckereien ist FSC Mix der häufigste Fall, weil er sich mit Recyclingpapier kombinieren lässt.

Entscheidend ist die Nachweiskette. FSC arbeitet mit einem Chain-of-Custody-Modell: Jede Stufe vom Wald bis zum Druckbetrieb braucht ein gültiges Zertifikat. Eine Druckerei, die FSC-Papiere verarbeitet und FSC-Produkte ausliefern will, braucht selbst eine Chain-of-Custody-Zertifizierung. Sonst darf sie das Label nicht auf das Produkt setzen.

Im Einkauf bedeutet das drei Prüfschritte. Erstens: Hat der Papierlieferant ein gültiges Zertifikat, und deckt es die gelieferte Sorte ab? Zweitens: Ist die Zertifikatsnummer im FSC-Datenbankregister auffindbar? Drittens: Passt der Zertifikatstyp zum beworbenen Label, also Mix, 100 oder Recycled?

Viele öffentliche Auftraggeber akzeptieren FSC und den Blauen Engel nebeneinander. Der Blaue Engel belegt den Recyclinganteil, FSC die Herkunft der Frischfasern. Wer beide Nachweise hat, deckt die üblichen Ausschreibungskriterien ab.

Welche Papiersorten deutsche Kunden und Behörden erwarten

Der deutsche Markt für Druckpapiere ist breit, aber die Nachfrage konzentriert sich auf wenige Sorten. Wer als Druckerei standardisiert einkauft, deckt damit den Großteil der Aufträge ab.

Am häufigsten verlangt werden Recyclingpapiere für Büro- und Kommunikationsdruck. Dazu kommen holzfreie Naturpapiere für Geschäftsausstattung, gestrichene Papiere für Prospekte und Kataloge sowie Karton und Kartonagen für Verpackungen. In Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sitzen viele Verlags- und Industriekunden, die zusätzlich Spezialpapiere für Etiketten und technische Produkte brauchen.

Berlin verlangt in der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) für Büropapier einen Recyclinganteil von 100 Prozent und den Blauen Engel (VwVBU, Anlage 1). Behörden in Berlin, Hamburg und den Landeshauptstädten schreiben zunehmend Recyclingpapier mit Blauem Engel vor. Das gilt für Geschäftspapiere, Broschüren und Berichte. In Sachsen, Niedersachsen und Hessen finden sich ähnliche Regelungen in den Beschaffungsrichtlinien der Landesverwaltungen.

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und der Verband der Druckindustrie und Kommunikationswirtschaft (VDK) begleiten diese Entwicklung mit Brancheninformationen. Für Druckereien heißt das: Wer öffentliche Aufträge will, sollte Recyclingpapier nicht als Nische führen, sondern als Standard.

Regionale Unterschiede im Einkauf

Die Papierlogistik ist regional geprägt. In Süddeutschland dominieren Lieferanten aus Bayern und Baden-Württemberg, im Westen Anbieter aus Nordrhein-Westfalen. Hamburg und Berlin werden über Nord- und Ostseehäfen sowie über Binnenlager versorgt.

Das beeinflusst die Vorlaufzeiten. Wer kurzfristig Sondergrößen braucht, fährt mit regionalen Lieferanten oft besser. Bei Standardformaten nach DIN 476 ist die Beschaffung dagegen bundesweit vergleichbar.

Recyclingpapier und Druckqualität: Weißgrad, Opazität, Bedruckbarkeit

Das hartnäckigste Vorurteil gegen Recyclingpapier lautet: Es sei grau und fleckig. Das trifft auf alte Sorten zu, nicht auf den heutigen Stand. Moderne Deinking-Anlagen trennen Druckfarben und Störstoffe so weit ab, dass Weißgrade erreicht werden, die vor zwanzig Jahren undenkbar waren.

Recyclingpapier gegen Frischfaserpapier

Recyclingpapier

Weißgrad
etwas niedriger
Opazität
oft höher
Staubneigung
stärker
Reinigungszyklen
häufiger

Frischfaserpapier

Weißgrad
höher
Opazität
geringer
Staubneigung
geringer
Reinigungszyklen
seltener

Der Weißgrad beschreibt, wie stark ein Papier Licht reflektiert. Recyclingpapier liegt bei den üblichen Bürosorten etwas unter Frischfaserpapier. Für Textdruck ist der Unterschied kaum sichtbar. Bei Bildern mit großen weißen Flächen kann er auffallen, weil das Papier leicht wärmer wirkt.

Die Opazität beschreibt die Lichtundurchlässigkeit. Sie ist bei Recyclingpapier oft sogar höher, weil die Fasermischung dichter ist. Das reduziert das Durchscheinen von der Rückseite, ein Vorteil bei beidseitigem Druck und bei dünnen Papieren.

Kritischer ist die Bedruckbarkeit. Recyclingpapier neigt stärker zur Staubbildung, weil kurze Fasern und Füllstoffe an die Oberfläche treten. Im Offsetdruck kann das die Gummitücher stärker belegen und häufigere Reinigungszyklen erfordern. Im Digitaldruck sind die Anforderungen an die Papierführung und die Feuchtigkeit entscheidend.

Deshalb gehört zur Papierauswahl immer eine Papierprüfung. Geprüft werden Flächengewicht nach DIN EN ISO 536, Dicke nach DIN EN ISO 534, Feuchtigkeit nach DIN EN ISO 287, Reißfestigkeit nach DIN EN ISO 1924-2 und Saugfähigkeit nach DIN EN ISO 535.

Die Normen für Papierprüfung und Drucktechnik werden im DIN-Normenausschuss für Materialprüfung erarbeitet und fortgeschrieben. Wer diese Kennwerte kennt, kann eine Sorte vor dem Großeinkauf testen, statt Ausschuss zu produzieren.

Weißgrad und Opazität im Vergleich

Recyclingpapier

Weißgrad (ISO 2470), typisch
90 bis 100
Opazität, typisch
90 bis 96 Prozent
Staubneigung
höher
Durchscheinen
geringer
Eignung Bilderdruck
eingeschränkt
Eignung Textdruck
sehr gut

Frischfaserpapier

Weißgrad (ISO 2470), typisch
100 bis 115
Opazität, typisch
85 bis 94 Prozent
Staubneigung
geringer
Durchscheinen
bei dünnen Sorten stärker
Eignung Bilderdruck
sehr gut
Eignung Textdruck
sehr gut

Die Tabelle ersetzt keinen Probedruck. Sie zeigt aber, wo die Unterschiede liegen und welche Aufträge sich ohne Qualitätsverlust auf Recyclingpapier umstellen lassen.

Typische Kostenrelation: Recyclingpapier liegt je nach Sorte, Weißgrad und Abnahmemenge etwa auf dem Niveau von Frischfaserpapier oder 5 bis 15 Prozent darüber. Bei Standardbüropapieren gibt es preisgleiche Sorten. Genaue Preise hängen von Menge, Format und Liefervertrag ab.

Praxisbeispiel: Umstellung einer Kommunikationsreihe

Eine Druckerei in Nordrhein-Westfalen stellt für einen Industriekunden eine Broschürenreihe von Frischfaser auf Recyclingpapier mit Blauem Engel um. Der Kunde verlangt FSC Mix und einen Recyclinganteil von 100 Prozent.

Erster Schritt: Musterbestellung von drei Sorten mit passendem Flächengewicht. Zweiter Schritt: Probedruck auf der Offsetmaschine mit dem üblichen Farbprofil. Ergebnis: Der Weißgrad liegt zwei Stufen unter dem bisherigen Papier, die Farben wirken leicht wärmer.

Dritter Schritt: Anpassung des Farbprofils und Erhöhung der Reinigungsintervalle wegen höherer Staubneigung. Vierter Schritt: Freigabe durch den Kunden nach Andruck. Die Ausschussquote bleibt nach der Umstellung nahezu unverändert, die Beschaffungskosten steigen leicht.

Solche Umstellungen sind der Normalfall. Sie gelingen, wenn Probedruck, Farbprofil und Reinigungsplan vor dem Großeinkauf geklärt sind.

Papier für Druck: Beschaffungscheckliste für Druckereien und Einkäufer

Diese Checkliste fasst die Prüfschritte zusammen, die vor jeder Bestellung und vor jeder Angebotsabgabe abzuarbeiten sind. Sie eignet sich für Druckereien ebenso wie für Einkäufer in Unternehmen und Verwaltungen.

Prüfschritte vor jeder Bestellung

  • Bedarf klärenSorten, Flächengewichte, Formate
  • Anforderung festlegenRecyclinganteil, Blauer Engel, FSC
  • Zertifikat prüfenGültigkeit, Nummer, Sorte, Label-Typ
  • Prüfberichte anfordernGewicht, Feuchtigkeit, Weißgrad, Opazität
  • Probedruck vereinbarenFarbprofil, Staubneigung, Reinigungsintervalle
  • Lieferkette prüfenVorlaufzeiten, Lager, regionale Lieferanten
  • Nachweise dokumentierenZertifikate für Ausschreibungen ablegen

Wer diese Punkte abarbeitet, kann Angebote sachlich vergleichen. Reine Preisvergleiche ohne Bezug zu Zertifikaten und Normen führen dagegen regelmäßig zu Nachbesserungen im laufenden Auftrag.

Nummerierte Schritte für die Erstbeschaffung

  1. Sortiment eingrenzenzwei bis drei Recyclingpapiere mit Blauem Engel und FSC Mix auswählen.
  2. Muster anfordern und Kennwerte mit der bisherigen Sorte vergleichen.
  3. Probedruck auf der eigenen Maschine fahren und Farbprofil anpassen.
  4. Zertifikate und Prüfberichte beim Lieferanten abfragen und auf Aktualität prüfen.
  5. Rahmenvertrag mit Mengenstaffel und Nachweisklausel abschließen.
  6. Lieferung dokumentieren und Zertifikate im Beschaffungsordner ablegen.

Diese Reihenfolge verhindert den häufigsten Fehler: erst bestellen, dann feststellen, dass der Nachweis für die Ausschreibung fehlt.

Nachweise in der öffentlichen Beschaffung

Die Ressourcennutzung und ihre Folgen sind in der öffentlichen Beschaffung zu einem festen Kriterium geworden. Wer Papier einkauft, entscheidet mit über Abfallmengen, Wasserbrauch und Energiebedarf der Vorstufen.

Die Sekundärrohstoffwirtschaft als Basis der Papierherstellung liefert die Altpapierqualitäten, aus denen Recyclingpapier entsteht. Ohne funktionierende Sammlung und Sortierung gibt es kein Papier mit Blauem Engel. Einkäufer, die diesen Zusammenhang kennen, argumentieren in Ausschreibungen belastbarer.

Auch die Abfall- und Ressourcenthemen des Umweltbundesamts spielen in die Papierwahl hinein.

Häufige Fragen

Was verlangt RAL-UZ 72 konkret?
Die Vergabegrundlage für Recyclingpapier fordert in der Regel 100 Prozent Altpapier, schließt Elementarchlor aus und setzt Grenzwerte für Schadstoffe und optische Aufheller. Genaue Werte stehen in der aktuellen Fassung beim RAL-Institut.
Reicht FSC allein für eine umweltfreundliche Beschaffung?
Nein. FSC belegt die Herkunft der Fasern, nicht den Recyclinganteil. Wer Recyclingpapier braucht, kombiniert FSC Mix mit dem Blauen Engel nach RAL-UZ 72.
Verschlechtert Recyclingpapier die Druckqualität?
Bei Textdruck kaum. Bei Bilderdruck kann der niedrigere Weißgrad auffallen, und die höhere Staubneigung erfordert häufigere Reinigungszyklen. Ein Probedruck klärt das vorab.
Braucht meine Druckerei selbst ein FSC-Zertifikat?
Ja, wenn sie FSC-Produkte ausliefern und mit dem Label werben will. Die Chain-of-Custody-Zertifizierung gilt für jede Stufe der Nachweiskette.
Welche Normen gelten für die Papierprüfung?
Die Prüfverfahren für Flächengewicht, Dicke, Feuchtigkeit und Festigkeit werden im DIN-Normenausschuss für Materialprüfung erarbeitet. Die aktuellen Normen sollten Einkäufer beim Lieferanten abfragen.
Wo finde ich Kriterien für die öffentliche Ausschreibung?
Das Umweltbundesamt stellt Empfehlungen und Kriterien für die umweltfreundliche Beschaffung von Druckerzeugnissen bereit. Sie lassen sich direkt in Leistungsbeschreibungen übernehmen.